Liebe Herscheiderinnen und Herscheider,

Sie haben mich am 13. September für weitere 5 Jahre zum Bürgermeister unserer Gemeinde gewählt.

Über das außerordentliche Ergebnis freue ich mich sehr und danke Ihnen für den eindrucksvollen Vertrauensbeweis.

Ich sehe das deutliche Ergebnis als Bestätigung meiner Arbeit sowie als Motivation und Verpflichtung für meine weiteren Aufgaben. Und ich weiß, dass das gute Ergebnis nicht nur auf meine eigene Leistung zurückgeht, sondern auch auf die gute Arbeit von Rat und Verwaltung in den vergangenen Jahren. Gemeinsam konnten wir viel bewegen. 

Sie können sicher sein, dass ich auch weiterhin die positive Entwicklung der Gemeinde engagiert und leidenschaftlich fortsetzen werde.

Ein besonderer Dank gilt allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die unter besonderen Bedingungen in dieser Zeit für eine reibungslose Durchführung der Kommunalwahl gesorgt haben.

Ich gratuliere allen gewählten Kandidaten und freue mich auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit im Interesse unserer Gemeinde.

Abschließend bedanke ich mich an dieser Stelle für die zahlreichen Glückwünsche, die mich auf verschiedenen Wegen erreicht haben.

 

Herzlichst 

Ihr

Uwe Schmalenbach

 

Hier gelangen Sie am Wahltag, ab 18.00 Uhr, direkt zu den Ergebnissen der Kommunalwahl 2020.

 

 

 

 

Einer geht voran, doch nur durch das Zusammenwirken vieler kann er etwas Positives für Herscheid bewirken: Bei der Zukunftsentwicklung der Gemeinde setzt Uwe Schmalenbach (links), hier bei einer Sitzung der Fachbereichsleiter, auch weiterhin auf die gute Zusammenarbeit von Rat, Verwaltung und Bürgern.© Grein

Herscheid – Die Entscheidung ist ihm nicht schwergefallen: Am 13. September bewirbt sich Uwe Schmalenbach um das Amt des Herscheider Bürgermeisters. Weil es keine Mitbewerber gibt, kann Schmalenbach die Planungen für seine dritte Amtszeit vorantreiben. Wie er die Gemeinde in den nächsten fünf Jahren weiterentwickeln möchte und worauf sich die Bürger freuen können, darüber sprach er mit Dirk Grein.

Bei der Kommunalwahl treten Sie als einziger Bewerber für das Bürgermeisteramt an: Können Sie im Wahlkampf jetzt die Füße hochlegen und es etwas ruhiger angehen lassen?

Uwe Schmalenbach: Nein. Wenn man sich um dieses Amt bewirbt und es ist sicherlich ein wichtiges, dann hat es dieses Amt auch verdient, dass man sich darum bemüht. Unabhängig von irgendeiner Konkurrenzsituation wird es bei mir deshalb Wahlkampf geben – mit Flyern, Plakaten und auch mit einer überarbeiteten, aktuellen Internetseite. Ich finde, dass das alles dazugehört. Denn ich will die Wähler davon überzeugen, dass ich weitere fünf Jahre Bürgermeister dieser Gemeinde sein will, und da ist mir jede Wählerstimme wichtig.

Trotzdem nochmals die Frage: Würden Sie sich anders verhalten, wenn es einen Gegenkandidaten geben würde? Bei Ihrer ersten Wahl im Jahr 2009 sind Sie gegen zwei Kandidaten angetreten.

Nein, würde ich nicht. Ich mache jetzt genau das, was ich sonst auch gemacht hätte.

Seit über 30 Jahren arbeiten Sie im Herscheider Rathaus, Ihre dritte Amtsperiode als Bürgermeister ist Ihnen praktisch nicht mehr zu nehmen: Wie können Sie sicherstellen, dass Sie nicht amtsmüde werden?

Dafür ist die Aufgabe in einer kleinen Gemeinde zu vielfältig. Wenn ich die nächsten fünf Jahre sehe, dann habe ich so viele Ideen, dass diese fünf Jahre genauso schnell vergehen werden wie die letzten Jahre schon. Mein Problem ist daher eher, dass mir manche Dinge nicht schnell genug gehen und sie nicht so schnell umsetzbar sind, wie ich mir das eigentlich wünsche.

Zum Beispiel?

Manche Baumaßnahme, die wir im Moment betreiben. Da hakt es immer mal wieder. Insofern mache ich mir da keine Sorgen, dass ich amtsmüde werde. Im Übrigen macht mir die Aufgabe genauso viel Freude wie am Anfang. Es ist auch einfach zu abwechslungsreich, als dass man in eine Art Routine verfallen könnte.

Nach nunmehr elf Jahren als Bürgermeister: Wie würden Sie die Entwicklung der Gemeinde unter Ihrer Regie beschreiben?

Es ist natürlich schwierig, das selbst zu beurteilen. Aber ich glaube schon, dass ich vieles zumindest richtig gemacht habe. Insgesamt überlässt man so eine Bewertung aber besser anderen. Trotzdem würde es mich sicherlich freuen, wenn es über meine Arbeit typisch westfälisch heißen würde: „Er war nicht der Schlechteste.“ Mehr Lob kann man ja hier eigentlich nicht erwarten.

Haben Sie alle Ziele Ihrer zweiten Amtsperiode erreichen können?

Ja, das glaube ich schon. Das, was ich vor fünf Jahren erreichen wollte, ist auch erreicht worden – manches sogar mehr als das, was ich mir damals vorgenommen habe. Ich bin ohnehin der Meinung, dass man in einem Wahlkampf eher weniger versprechen, aber dafür mehr halten sollte. Insofern ist das eine oder andere mehr realisiert worden. Wir haben zum Teil durch Fördermittel so positive Entwicklungen gehabt, das war ja fast gar nicht abzusehen.

Wie sehr wird diese positive Entwicklung durch Corona ausgebremst?

Sie wird stark beeinflusst. Die Wirtschaft, die Arbeitnehmer, die Kommune – sie alle sind stark von dieser Situation betroffen. Wir haben eine ganze Reihe Unternehmen, die ihre Gewerbesteuervorauszahlungen auf Null haben setzen lassen. Das betrifft vor allem jetzt die laufende Finanzierung der Gemeinde. Es betrifft aber erfreulicherweise nicht die Investitionsvorhaben, die aktuell laufen und die wir für die nächste Legislaturperiode geplant haben. Sie können weitgehend durch Fördermittel und durch bereits angesparte Investitionspauschalen finanziert werden. Aber wir haben natürlich die eine oder andere leichte Verzögerung; bei einigen Projekten ist es, wie bereits gesagt, nicht so schnell wie geplant weitergegangen.

Thema Finanzen: Der Haushaltsausgleich ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Kann dieses Ziel ohne Steuererhöhungen eingehalten werden oder müssen die Bürger Anpassungen befürchten?

Aus aktueller Sicht sehe ich den Haushaltsausgleich im Jahr 2022 jetzt nicht. Ich habe aber frühzeitig und auch mehrfach darauf hingewiesen, unter anderem in einem Bericht in Ihrer Zeitung aus dem September 2017, dass die schwarze Null, also der endgültige Haushaltsausgleich, nicht ohne Steuererhöhungen zu erreichen ist. Unsere Hebesätze sind seit 2016 unverändert und wir liegen zum Teil deutlich unter dem Niveau der Nachbarstädte.

Insofern können wir sicherlich Hebesätze anpassen – nicht über das Niveau anderer Kommunen, aber da ist sicherlich noch eine Differenz zu sehen, die wir nutzen müssen. Uns fehlen ja letztlich jedes Jahr Einnahmen. Aber man muss auch ganz klar sagen: In die aktuelle Situation passen keine Steuererhöhungen. Und daher wird es für 2021 auch keine geben – das kann man zum jetzigen Zeitpunkt, da der Monat September schon begonnen hat, abschätzen.

Nicht nur in finanzieller Sicht stehen Sie für klare Bekenntnisse. Auch auf die Aufgabe des Schulstandortes Hüinghausen haben Sie frühzeitig hingewiesen. Die Überbringung von unangenehmen Nachrichten gehört zu Ihrer Tätigkeit.

Natürlich gehört das dazu und da würde ich auch jetzt im Wahlkampf nichts anderes sagen. Wir befinden uns im demografischen Wandel, daher hatte ich schon 2009 darauf hingewiesen, dass wir nicht alle Einrichtungen halten können. Wir haben die Hauptschule aufgeben müssen, wir haben inzwischen ein Feuerwehrgerätehaus geschlossen und wir werden die Grundschulen zusammenlegen müssen. Auch das gehört mit dazu.

Doch lassen Sie uns nicht nur unangenehme Dinge ansprechen, sondern auch Positives: Worauf können sich die Herscheider Bürger in den nächsten fünf Jahren unter Bürgermeister Schmalenbach freuen?

Die Weiterentwicklung und Gestaltung der Gemeinde als attraktiver Wohnstandort wird mein wichtigstes Anliegen bleiben. Dazu gehören sowohl Familien- als auch Seniorenfreundlichkeit, gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, Ehrenamt und Freizeitmöglichkeiten und natürlich gesunde Finanzen, worauf wir in den letzten Jahren gut hingearbeitet haben. Wir haben große Investitionsprojekte auf den Weg gebracht, die werden in der nächsten Legislaturperiode fortgesetzt und auch vollendet werden.

Freuen darf man sich ganz besonders auf den Umbau der Gemeinschaftshalle, weil ich meine, dass davon der ganze Ort profitiert – alle Generationen. Die Vereine nutzen diese Halle und es finden dort Veranstaltungen statt – sicherlich in Zukunft noch viel mehr als bislang, wenn das Gebäude barrierefrei umgebaut ist.

Von Ihrem Büro aus können Sie die Werbetafeln vor dem Rathaus sehen. Darauf hängen die Plakate von Parteien und einer Wählergemeinschaft, die in den Gemeinderat einziehen wollen. Wie bewerten Sie die Parteienlandschaft vor Ort?

Rückblickend betrachtet glaube ich, dass die erfolgreiche Entwicklung in den letzten fünf bis zehn Jahren auf der ausgesprochen guten Zusammenarbeit in den politischen Gremien, aber auch zwischen Rat, Bürgermeister und Verwaltung beruht. Trotz aller politischen Unterschiede haben alle Beteiligten zielorientiert an der Zukunftsentwicklung der Gemeinde gearbeitet. Das steht im Vordergrund.

Wenn es darauf ankommt, werden Entscheidungen schnell getroffen. Zum Beispiel, als es darum ging, innerhalb von wenigen Wochen den Förderantrag für das Freibad auf den Weg zu bringen, weil eine ganz kurze Frist genannt war. Wenn andernorts manchmal noch diskutiert wird, dann fällen wir schon Entscheidungen. Das hat unsere Entwicklung maßgeblich mit beeinflusst. Ich hoffe, dass diese gute Zusammenarbeit in der nächsten Legislaturperiode so fortgesetzt werden kann. Ich jedenfalls möchte meinen Beitrag dazu leisten und das Amt transparent, objektiv und überparteilich führen, um alle mit ins Boot nehmen zu können.

Bei der Bürgermeisterwahl ist der Sieger vorprogrammiert. Um den Einzug in den Gemeinderat bewirbt sich diesmal noch eine Partei mehr. Gehen Sie von Veränderungen aus?

Wie die Zusammensetzung sein wird, kann man natürlich nicht voraussagen. Wir haben insgesamt sechs demokratische Parteien oder Wählergruppen, die sich bewerben, und somit ein breites Spektrum. Die Bewerbersituation stellt sich durchaus positiv dar.

Zurück zu Ihrem Wahlkampf: Wie sieht Ihr Wunschergebnis für den 13. September aus?

Ich wünsche mir, dass mir die Herscheiderinnen und Herscheider wieder das Vertrauen aussprechen, damit ich weiter im Amt bleiben kann und die Entwicklung in den nächsten fünf Jahren mit beeinflussen kann.

Bewerten Sie Ihr Abschneiden anhand von Prozentzahlen?

Nein.

Welche Überschrift würden Sie gern am 14. September im Herscheider Lokalteil über den Wahlausgang lesen?

Trotz Corona sehr hohe Wahlbeteiligung in Herscheid.

Auf die rundum sanierte und ausgebaute Gemeinschaftshalle können sich alle Herscheider freuen, sagt Bürgermeister Uwe Schmalenbach. Die Pläne für den Ausbau besprach er im Februar mit Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, während einer Ortsbesichtigung.© Grein

Liebe Herscheiderinnen, liebe Herscheider, 

ich unterstütze die Initiative "Gemeinsam Demokratie stärken". Im Rahmen der Initiative ruft der Landtag von Nordrhein-Westfalen mit seinem Präsidenten André Kuper gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie mit Gewerkschaften, Unternehmen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Vertretungen gesellschaftlicher Gruppen zur Teilnahme an den Kommunalwahlen am 13. September auf:

Gehe wählen – Gestalte mit – Übernimm Verantwortung!

Jede und jeder von uns hat am 13. September mit ihrer und seiner Stimme die Möglichkeit, Demokratie mitzugestalten. Nirgends können die Chancen guter Politik so hautnah erlebt werden wie in der eigenen Gemeinde oder dem Kreis. Nirgends können Sie so unmittelbar Einfluss nehmen wie bei den Kommunalwahlen. Denn Demokratie wächst immer von unten. Durch die aktuellen Herausforderungen – ob CoVid-19-Pandemie oder Klima- und demografischer Wandel – müssen die Lebensverhältnisse in unseren Städten und Gemeinden zukunftssicher ausgerichtet werden. Neben den konkreten Auswirkungen einer sich verändernden Wirtschafts- und Arbeitswelt sind insbesondere Bürgerengagement und die Festigung des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft die beste Garantie für den Erhalt der regionalen Vielfalt in unserem Land. Machen Sie daher von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Jede Stimme für demokratische Bewerberinnen und Bewerber ist eine Stimme für Demokratie und Ehrenamt. Jede Stimme zählt für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt.

Ich bitte Sie daher: Gehen Sie zur Wahl, geben Sie Ihre Stimme ab – Ich zähle auf Sie!

Am 13. September ist es so weit: Dann haben Sie die Wahl und können aktiv mitbestimmen, wie es zukünftig in unserer Gemeinde und im Kreis weitergehen soll. Insgesamt können Sie, liebe Herscheider, vier Stimmen bei dieser Kommunalwahl abgeben.
Ab sofort können Sie auch Ihre Briefwahlunterlagen online beantragen.

Drei Fragen, drei Antworten, drei Minuten: Auch zur Kommunalwahl 2020 gibt es einen Kandidatencheck. Das Ziel: Alle Wählerinnen und Wähler sollen die Chance haben, ihre Direkt-Kandidat*innen digital kennenzulernen. Rund 1.200 Politiker*innen aus ganz NRW haben mitgemacht.

Beim aktuellen Kandidatencheck hatten alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Ämter Bürgermeister/Bürgermeisterin, Oberbürgermeister/Oberbürgermeisterin und Landrat/Landrätin die Chance, ihre politischen Ideen zu präsentieren. Bis zum 27. Juli konnten sie ihre Videos einsenden, rund 1.200 Kandidat*innen haben teilgenommen. „Als verantwortlicher Programmdirektor möchte ich im WDR den Raum für breite, vielfältige, öffentliche Debatten stellen und dafür sorgen, dass unterschiedlichste Positionen zu Wort kommen können", sagt Programmdirektor Jörg Schönenborn, "Wahlen sind der Kern unserer Demokratie".

Die Corona-Krise stellt die Kandidatinnen und Kandidaten bei dieser Wahl vor besondere Herausforderungen. Veranstaltungen, Diskussionen und Gespräche werden kaum wie gewohnt stattfinden können. Da bietet der Kandidatencheck die Möglichkeit, sehr viele Menschen direkt und auf einfachem Weg zu erreichen. Die Kandidatinnen und Kandidaten können ihnen in kurzen Videos ihre Ideen und Konzepte vorstellen. Gleichzeitig haben die Wählerinnen und Wähler in jedem Ort und Kreis in NRW die Möglichkeit, ihre Kandidatinnen und Kandidaten, die teilgenommen haben, zu sehen und zu hören - und sie direkt zu vergleichen.

Hier geht es zu meinem Video-Beitrag:

https://www1.wdr.de/dossiers/kandidatencheck/2020/video/video-uwe-schmalenbach-von-parteilos-fuer-das-amt-desder-buergermeisterin-in-herscheid-maerkischer-kreis-zur-kommunalwahl--102.html

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 03.08.2020 die Wahlvorschläge für die Wahl des Bürgermeisters sowie der Vertretung der Gemeinde Herscheid zugelassen. Die entsprechende Bekanntmachung mit den Wahlvorschlägen in den Wahlbezirken  finden Sie hier auf der Homepage der Gemeinde.

Am 13. September 2020 bewerbe ich mich erneut als Ihr Bürgermeister und bitte Sie dafür um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme. Herscheid ist eine aktive und attraktive Gemeinde. Ich möchte auch in den nächsten Jahren die Zukunft unserer Gemeinde gemeinsam gestalten und trete erneut überparteilich für das Bürgermeisteramt an.

Herscheid hat sich in den vergangenen Jahren in vielerlei Hinsicht unglaublich gut entwickelt. Das vom Land anerkannte Gemeindeentwicklungskonzept hat uns in die Lage versetzt, Projekte zur weiteren Attraktivitätssteigerung unserer Gemeinde mit mehreren Millionen Euro Fördermitteln auf den Weg zu bringen, die sonst niemals möglich gewesen wären. Exemplarisch möchte ich die Dorfwiesengestaltung, die Sanierung des Alten Schulplatzes und das Bildungszentrum nennen. Als Bürgerprojekte aus dem Gemeindeentwicklungskonzept wurden sie zu 70 % aus Landesmitteln finanziert.

Durch die erfolgreiche Vermarktung eines von der Gemeinde erworbenen Grundstücks am Neuen Weg und den Neubau des GWU am Alten Schulplatz entstanden hier neue Räumlichkeiten für medizinische und pflegerische Versorgung sowie weitere barrierefreie Wohnungen. Verstärkt und sichtbar konnte auch in die Sanierung von Straßen investiert werden. Ein weiterer Kreisverkehr im Grünenthal und die Fortsetzung des Silbergausbaus verbessern die Verkehrssituation der Landstraßen. Unsere freiwillige Feuerwehr leistet einen unverzichtbaren und beeindruckenden ehrenamtlichen Dienst. Da die Arbeit immer anspruchsvoller wird, haben wir einen Ersatzbau für das Feuerwehrgerätehaus in Rärin auf den Weg gebracht und gehen weitere Modernisierungsmaßnahmen an.

Besonders gute Nachrichten gab es zuletzt für unser Freibad und die Gemeinschaftshalle. Durch die erfolgreiche Bewerbung um Fördermittel können beide Einrichtungen im Umfang von über 5 Mio. Euro saniert werden; 90 % der Kosten trägt der Bund bzw. das Land NRW. Wichtige Fragen zur Zukunft der Region haben wir in einem umfangreichen und komplexen Bürgerbeteiligungsprozess zur Regionale 2025 erarbeitet. Hier werden wir gemeinsam mit den Kommunen Meinerzhagen, Kierspe, Halver und Schalksmühle Projekte in den Handlungsfeldern Raum, Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeit umsetzen.

Mit dem erarbeiteten Klimaschutzkonzept verfolgt die Gemeinde weiter Umwelt- und Klimaziele für alle Handlungsbereiche der Kommune.

Alle diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, die Lebensqualität zu verbessern und den Standort zu stärken. Auch deshalb sind die Bevölkerungszahlen deutlich besser, als düstere Prognosen es vor einigen Jahren vorhersagten. An diesem Erfolg haben viele engagierte Menschen mitgewirkt. Dies motiviert mich, die positive Entwicklung der Gemeinde engagiert und verantwortungsvoll fortzusetzen.

Kurzfristig müssen wir uns um die Nachwirkungen der Corona-Pandemie kümmern. Aber ich bin sicher, dass wir mit Weitblick, mit Vertrauen in unsere Stärken und dem Blick für das Machbare mit unserer Gemeinde auch in Zukunft auf einem guten Weg bleiben werden. Schenken Sie mir Ihr Vertrauen, unterstützen Sie mich mit Ihrer Stimme, damit wir miteinander für Herscheid arbeiten können!

Herzlichst
Ihr Uwe Schmalenbach

Ab sofort ist die Broschüre "Einfach wählen gehen! Ihre Stimme zählt!" erhältlich. Sie erläutert in Leichter Sprache Wissenswertes rund um die Kommunalwahl am 13. September. Erarbeitet wurde die Broschüre durch die Landeszentrale für politische Bildung NRW in enger Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW sowie dem Wochenschau Verlag.

Das Heft fasst auf 36 Seiten verständlich zusammen, was für die Kommunalwahl wichtig ist. Es erläutert die Aufgaben von Rat und Kreistag und macht deutlich, dass die Menschen durch ihre Stimmabgabe bei der Kommunalwahl mitbestimmen, was in Städten, Kreisen und Gemeinden passiert. 

In Deutschland findet die Leichte Sprache als Instrument zur Umsetzung der Barrierefreiheit zunehmend Verbreitung. Leichte Sprache baut Barrieren ab und ermöglicht Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können oder Lernschwierigkeiten haben, eine gleichberechtigte Teilhabe. Das Konzept "Leichte Sprache" soll Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über eine geringe Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen, den Zugang zu elementaren Informationen erleichtern. Sie ist daher auch als Ziel im Behindertengleichstellungsgesetz festgehalten. In seinem Regelwerk empfiehlt das Konzept unter anderem, möglichst kurze Sätze zu formen, nur leicht verständliche Begriffe zu verwenden und viel Wert auf Übersicht und Eindeutigkeit zu legen. Auch die Texte dieser Broschüre in Leichter Sprache wurden vor der Veröffentlichung von Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.

Die Broschüre kann als gedruckte Broschüre bei der Landeszentrale für politische Bildung bestellt und als E-PDF zudem auf deren Homepage unter politische-bildung.nrw.de heruntergeladen werden.

"Wir werden in diesem Jahr mit keinem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten, da wir uns entschlossen haben Uwe Schmalenbach erneut uneingeschränkt bei seiner Wahl zu unterstützen.", erklärt Alexander Zuchowski. "Mit ihm gemeinsam konnten wir mit den anderen Fraktionen viel für Herscheid bewirken. Wir sprechen Uwe Schmalenbach als unabhängigen Bewerber somit unser Vertrauen auch für eine weitere Amtszeit aus. Gemeinsam sehen wir ein hohes Potential auch zukünftig liberale Positionen in Herscheid umsetzen zu können. Wir wünschen Uwe Schmalenbach viel Erfolg bei der nächsten Wahl!"

So lautete das Ergebnis nach einem Austausch mit dem derzeitigen Verwaltungschef im Hubertushof.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich viel bewegt. Dabei habe ich immer versucht, objektiv, sachlich und überparteilich zu sein“, betonte Schmalenbach das „faire Miteinander“ im Gemeinderat, in dem viele einstimmige Beschlüsse gefasst worden seien. 

Dass es den Menschen auch finanziell gut geht, lasse sich an einer Statistik erkennen: Bezogen auf das durchschnittliche Einkommen belegt Herscheid den 15. Platz aller NRW-Kommunen. Nicht nur das zeige die Attraktivität des Ortes: „Als Naturpark-Gemeinde mit günstiger Verkehrslage und einem guten Ehrenamt sind wir attraktiv.“ Doch große Herausforderungen würden warten: „Wir werden weniger und älter. Der Anteil der über 70-jährigen hat sich seit den 1980ern verdoppelt und alle Altersgruppen unter 50 Jahren sind geschrumpft“, beschrieb Schmalenbach eine Entwicklung, die jedoch nicht so „dramatisch“ ausfalle, wie 2009 befürchtet wurde. Damals ging eine Prognose von einem Bevölkerungsrückgang auf 6 390 Herscheider aus. Die Folgen des demographischen Wandels und der kleiner werdenden Einwohnerzahl (aktuell gut 7 000) sind dennoch spürbar: Ein Feuerwehrgerätehaus sowie die Hauptschule wurden geschlossen und die beiden Grundschulen werden zusammengelegt. „Dafür wird ein Seniorenzentrum nicht mehr reichen“, stellte der Verwaltungschef klar. Die medizinische Versorgung habe sich zwar verbessert; rund um den Alten Schulplatz sei eine Art „kleines Gesundheitszentrum“ entstanden. Doch zusätzliche Pflegeplätze seien dringend notwendig. Dazu befindet sich der Bürgermeister in Gesprächen mit Investoren. 

Luft nach oben gebe es auch im Bereich Freizeit und Tourismus. Um sich dabei zu verbessern, hat sich die Gemeinde der Region Oben an der Volme angeschlossen. In dieser Gemeinschaft arbeitet man bereits für die Regionale 2025 zusammen und möchte sich ebenso für das nächste Leader-Programm bewerben. Auch ein Freizeitbeauftragter kümmert sich nun um Herscheid. 

Finanziell sei die Ebbegemeinde auf einem guten Weg: Mittlerweile sei wieder der Schuldenstand von 2012 erreicht und für 2022 wird ein ausgeglichener Haushalt angestrebt. Nicht zuletzt eine Vielzahl von Fördermitteln habe die Kasse entlastet und etwa die Freibad-Sanierung ermöglicht. 

Vorangetrieben werden sollen ebenso der Breitbandausbau und die Digitalisierung im Rathaus, wo ab März die Online-Bezahlung von Gebühren für Bürger eingeführt wird. Mit Blick auf den Klimawandel sprach Schmalenbach von „dramatischen Veränderungen im Wald“. Daher gelte es, die Renaturierung von Bächen in den Fokus zu nehmen und sparsam mit Boden umzugehen.

All diese Projekte will Schmalenbach auch in den nächsten fünf Jahren als Bürgermeister begleiten: „Ich möchte meine Erfahrungen aus 32 Jahren im Rathaus weiterhin einbringen. Mir macht die Arbeit große Freude und ich bringe auch die Bereitschaft mit, neue Wege zu gehen“, sagte der Verwaltungschef. Aus den Reihen der UWG bekam er lobende Zustimmung und Rückendeckung. Ein wenig Kritik gab es dennoch: „In Hüinghausen fühlen wir uns abgehangen“, schilderte Peter Schauerte seinen Eindruck. Der Bürgermeister antwortete: „Im Ortskern haben wir viel erreicht. Im zweitgrößten Teil unserer Gemeinde Hüinghausen müssen wir uns mit den Bürgern Gedanken machen, wie etwa die Schule nach ihrer Schließung genutzt werden soll und auch das Thema Seniorenbetreuung muss da eine Rolle spielen.“

Herscheid – Deutlicher hätte die Rückendeckung der Herscheider CDU für Bürgermeister Uwe Schmalenbach nicht ausfallen können. Bei ihrer Mitgliederversammlung am Dienstagabend stimmte die Union einstimmig dafür, den Amtsinhaber bei der im nächsten Jahr anstehenden Kommunalwahl erneut zu unterstützen.

 „Ich habe die Zusammenarbeit mit Uwe Schmalenbach als sehr ergiebig kennengelernt, ohne persönliche Eitelkeiten“, sagte der Herscheider CDU-Vorsitzende Sebastian Moos. Das sei nicht nur in der großen Politik, sondern auch gerade auf lokaler Ebene wichtig. „Die Politik, die wir hier vor Ort machen, ist die, die Bürger zuerst zu spüren bekommen.“
 

Schmalenbach selbst legte bei der Versammlung seine Beweggründe für seine erneute Bürgermeisterkandidatur dar. Aus seiner Sicht habe sich in den vergangenen Jahren in Herscheid viel bewegt, sagte er: „Wir haben Einiges erreicht, viel mehr, als man vielleicht erwarten konnte”, sagte Uwe Schmalenbach. „Es läuft ganz ausgezeichnet, und das motiviert mich, erneut zu kandidieren.”

Fokussierung auf Zukunftsthemen

Das Erreichte sei dabei ein Gemeinschaftswerk, betonte er und verwies auf ein gutes Verwaltungsteam und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung. „Es eint uns, dass wir die Gemeinde nach vorne bringen wollen – davon profitiert die Gemeinde sehr.“

In seiner Rede vor den CDU-Mitgliedern wollte sich Schmalenbach jedoch weniger mit dem bereits Erreichten befassen, sondern richtete den Blick in die Zukunft. Als die wesentlichen Themen für die kommenden Jahre identifizierte er den demographischen Wandel, die Digitalisierung und die Finanzen. Diese könne man nicht isoliert betrachten, sondern sie spielten in ganz viele weitere Themen hinein und bedingten sich auch gegenseitig, sagte Schmalenbach.

Materiell gehe es den Herscheidern sehr gut, beim Durchschnittseinkommen sei die Gemeinde auf Platz 15 von 400 Kommunen in NRW. Auch die Arbeitslosigkeit sei niedrig. „Wir haben aber eine deutliche Bildungswanderung, weil viele junge Menschen zur Ausbildung und zum Studium wegziehen.“ Gleichzeitig werde die Bevölkerung älter. „Die Gruppe der über 70-Jährigen hat sich seit 1980 verdoppelt“, sagt Schmalenbach. Da die Menschen immer älter würden, müsse man sich mit entsprechenden Veränderungen der Infrastruktur darauf vorbereiten.

Die dramatische Prognose von 2009, dass Herscheids Bevölkerung bis Anfang 2020 auf 6390 Einwohner zurückgehen würde, habe sich allerdings nicht erfüllt, stellte der Bürgermeister fest: „Wir sind immer noch bei 7 000, das ist eine wesentlich bessere Entwicklung als prognostiziert. Daran sieht man auch, dass man es beeinflussen kann.“

Beim Thema Digitalisierung verwies Schmalenbach auf die komplizierten Prozesse, um den Breitbandausbau voranzutreiben. Schnelles Internet sei aber in vielen Bereichen wichtig, ob bei Bankgeschäften, beim Arbeiten im Homeoffice, an den Schulen, oder in der Medizin. Um junge Leute in Herscheid zu halten oder nach der Ausbildung zur Rückkehr zu bewegen, sei diese Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung, betonte Schmalenbach sowohl in seiner Rede als auch in der Fragerunde, als das Thema erneut aufkam. Auch der Fachkräftemangel und Zeitverträge etwa im Lehrerbereich wurden ebenfalls angesprochen.

Bei Prozessen Bürger mitnehmen

Nicht nur Schmalenbach widmete sich diesen Themen, sondern im Anschluss auch der ebenfalls eingeladene Landtagsabgeordneter Thorsten Schick, zugleich Kreisvorsitzender der CDU. Selbst unbefristete Beamtenstellen blieben häufig unbesetzt, sagt Schick, weil die Wirtschaft den Bewerbern häufig attraktivere Angebote machen könne. Insgesamt betonte Schick, dass die Belange der Bevölkerung in ländlichen Regionen in der öffentlichen Diskussion zu kurz kämen, sei es beim Ausbau von Breitband und mobilem Internet oder beim Thema E-Mobilität. Man dürfe sich zwar nicht von Entwicklungen entkoppeln, allerdings seien die Probleme und Herausforderungen in ländlichen Regionen wie dem Sauerland andere als in den Großstädten. „Ich würde mir wünschen, dass Themen nicht nur durch die Brille größerer Kommunen gesehen werden“, sagte Schick.

Beim Thema Digitalisierung – darauf ging Schmalenbach in seiner Rede ebenfalls ein – spiele das Thema Kommunikation ebenfalls eine wichtige Rolle für die Verwaltungen. „Wir müssen uns auch Gedanken darüber machen, wie wir künftig mit den Bürgern kommunizieren.“ Dabei müsse man auch darüber nachdenken, die sozialen Medien stärker zu nutzen, um die Bürger zu informieren. „Sonst wird es schwierig, die Bürger bei Prozessen mitzunehmen.“

Beim Thema Finanzen befinde man sich auf einem guten Weg, um das Ziel zu erreichen, im Jahr 2022 eine schwarze Null im Haushalt aufzuweisen. „Das ist allerdings abhängig von den Einzahlungen aus dem Betrieb“, sagte Schmalenbach. Auch hier spiele der demographische Wandel eine Rolle. „Wenn die Bevölkerung älter wird, wird der Einkommenssteueranteil zurückgehen“, verwies er auf eine künftige Herausforderung. Deswegen sei es sinnvoll, sich weiterhin um Fördermittel zu bemühen. „Vor allem in dem Bereich, wo wir ohnehin tätigwerden wollen, wie zum Beispiel bei der Freibadsanierung.“

Positiv stellte Schmalenbach heraus, dass man etwa beim derzeit beherrschenden Thema Klima bereits frühzeitig ein Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht habe. Auch im Bereich Gesundheit habe man in Herscheid eine gute Infrastruktur. Mit zwei sehr modernen Hausarztpraxen, Zahnarzt, Optiker und Physiotherapeuten könne man fast schon von einem Gesundheitscampus sprechen. Wichtig sei es auch, Kindern, Jugendlichen und Familien etwas zu bieten. Schmalenbach nannte die gute Quote bei der U3-Betreuung und das sehr gute Angebot des Jugendzentrums. Auch die Vermarktung der 21 Grundstücke am Rahlenberg zeige, wie attraktiv Herscheid für Familien sei.

Nicht genutztes Freizeit-Potenzial

„Wo wir unsere Potenziale nicht nutzen, ist im Bereich Freizeit und Tourismus“, monierte Schmalenbach. Trotz guter Voraussetzungen sei man hier etwas ins Hintertreffen geraten gegenüber den Nachbarkommunen in der Leader-Region oben an der Volme, mit denen man inzwischen zusammenarbeite und auch schon ein gutes Konzept zur Regionale 2025 erarbeitet habe. Jeder habe dabei die Chance, seine Ideen einzubringen, dann bleibe Herscheid auch ein Ort zum Bleiben.

Es sei aber auch jeder gefragt, positiv über seinen Ort zu sprechen und dessen Vorzüge herauszustellen. Das wolle auch er als Bürgermeister tun. „Mit dem Bürgermeister-Amt ist eine große Verantwortung für den Ort verbunden, aber mir macht die Aufgabe große Freude und ich werde meine ganze Kraft nach wie vor für das Wohl der Gemeinde einbringen“, versicherte Schmalenbach.

Herscheid – Uwe Schmalenbach hat früh für klare Verhältnisse gesorgt: Der 47-Jährige hat gut ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl verkündet, dass er sich erneut um das Amt des Bürgermeisters bewerben und als parteiloser Kandidat ins Rennen gehen wird. Die Entscheidung, die er nach Rücksprache mit der Familie getroffen hat, sei eine leichte gewesen. Die Entwicklung der Gemeinde in den vergangenen Jahren sei bemerkenswert positiv, diese weiter mitbegleiten zu können, sei sein fester Wunsch und Wille, sagt Schmalenbach, der sich auf Wochen und Monate des aktiven Wahlkampfes vorbereitet. 
Begonnen hatte seine Amtszeit als Bürgermeister mit einem empfindlichen Nackenschlag: Er war nur zwei Tage im Amt, da brannte am 23. Oktober 2009 das Rathausdach. Aufgrund dieses Feuers konnte der Betrieb im Rathaus zunächst nur provisorisch und mit einigen Einschränkungen aufrecht erhalten werden. Dieses erste Jahr sei problematisch gewesen, blickt Schmalenbach mit gemischten Gefühlen zurück.

Dennoch konnte er früh Erfolge aufweisen: So erinnert er sich an die Gespräche mit der Bezirksregierung Arnsberg im Rahmen der Erstellung des Gemeindeentwicklungskonzeptes. Dieses Konzept trägt den Namen „Herscheid 2025“ und hat dazu beigetragen, dass die Gemeinde bei der Umsetzung von Großprojekten wie dem Umbau der Dorfwiesen und des Alten Schulplatzes die notwendigen Fördermittel erhielt.

Diese Maßnahmen haben maßgeblich zur Attraktivitätssteigerung beigetragen. Weitere Projekte stehen unmittelbar vor der Realisierung, daher ist es dem Bürgermeister eine Herzensangelegenheit, auch die Weiterentwicklung des Bildungszentrums am Rahlenberg und der Gemeinschaftshalle begleiten zu können. Doch auch die Freibadsanierung, die Stärkung des Ortsteils Hüinghausen (nach der anstehenden Schließung der dortigen Grundschule), der Regionale-Prozess und nicht zuletzt die Haushaltskonsolidierung seien zukünftige Herausforderungen, denen er sich im Dienst der Bürger stellen möchte. Zudem will er ein Versprechen aus seiner Anfangszeit einlösen: Nachdem seine Vorgänger Karl Peter Heinz und Lothar Schütz nur jeweils fünf Jahre im Amt waren, wollte Schmalenbach für mehr Kontinuität an der Verwaltungsspitze sorgen. Nach seiner ersten Wahl im August 2009 und der Wiederwahl im Mai 2014 hofft Schmalenbach auf einen dritten Wahlerfolg im nächsten Jahr.

 

come-on.de Märkischer Kreis - Weniger als ein Jahr vor der nächsten NRW-Kommunalwahl kommt in den Städten und Gemeinden des Märkischen Kreises Bewegung in die Frage, wer am 13. September 2020 als Bürgermeister kandidiert. Aktuell hat der Herscheider Bürgermeister Uwe Schmalenbach seine erneute Kandidatur angekündigt, während in Iserlohn Dr. Peter Paul Ahrens jetzt vorzeitig aus dem Amt ausgeschieden ist. Hier gibt es den aktuellen Überblick aus allen 15 Städten und Gemeinden. 

Schauplatz Iserlohn

Dr. Peter Paul Ahrens (SPD) hatte am 7. Mai 2019 bekannt gegeben, dass er nach zehnjähriger Amtszeit als Bürgermeister im September zurücktreten und damit die Konsequenzen aus der sogenannten "Abfindungsaffäre" ziehen werde. Am 30. September schied er offiziell aus seinem Amt aus und wurde von Landrat Thomas Gemke in den Ruhestand versetzt.

Als Nachfolger für Ahrens kandidiert 2020 bei den Sozialdemokraten der aktuelle Fraktionsgeschäftsführer Martin Luckert, der 2018 aus Thüringen nach Iserlohn gekommen war. 

Die CDU hat noch keinen Kandidaten gekürt.

Schauplatz Lüdenscheid

Der bisherige Amtsinhaber Dieter Dzewas (SPD) wird 2020 nicht erneut kandidieren. 

Inzwischen stehen gleich drei Bewerber fest, die dessen Nachfolge antreten möchten: Christoph Weiland (CDU), Sebastian Wagemeyer (SPD) und Jens Holzrichter (FDP).

Schauplatz Altena

In der Burgstadt hat Dr. Andreas Hollstein (CDU) am Dienstag (10. September) bekannt gegeben, 2020 nicht erneut als Altenaer Bürgermeister kandidieren zu wollen. 

Er war 1999, 2004, 2009 und 2015 mit Wahlergebnissen zwischen 58 und 69 Prozent jeweils im ersten Wahlgang zum hauptamtlichen Bürgermeister Altenas gewählt worden. Wer sein Nachfolger werden soll, ist völlig offen.

Schauplatz Menden

Martin Wächter (CDU), der als langjähriger Fraktionsvorsitzender 2015 zum Bürgermeister Mendens gewählt worden war, hat entschieden, 2020 nicht ein zweites Mal kandidieren zu wollen.

Die Christdemokraten haben bereits am Montag (9. September 2019) ihren Kandidaten für die Nachfolge benannt: den parteilosen Ersten Beigeordneten der Stadt Sebastian Arlt. Weitere Kandidaten gibt es noch nicht.

Schauplatz Werdohl

CDU-Frau Silvia Voßloh wurde 2014 zur Bürgermeisterin gewählt und hat bereits signalisiert, sich den Wählern zur Wiederwahl stellen zu wollen. 

Gegenkandidaten wurden offiziell noch nicht gekürt.

Schauplatz Halver

Amtsinhaber Michael Brosch (SPD) möchte für eine weitere Legislaturperiode erster Bürger der Stadt bleiben. Wer ihn am 13. September 2020 herausfordern könnte, ist noch nicht bekannt.

Schauplatz Plettenberg

Der parteilose Plettenberger Ulrich Schulte eroberte bei der Kommunalwahl im Oktober 2015 den Bürgermeister-Sessel. Aktuelle Tendenz bei ihm: eine erneute Kandidatur. 

Er sei aber kein Freund davon, sich frühzeitig verbindlich festzulegen. "Eine endgültige Entscheidung wird es gegen Jahresende geben", so Schulte.

Schauplatz Meinerzhagen

Jan Nesselrath (CDU) tritt erneut zur Wahl des Bürgermeisters an, mögliche Herausforderer sind nicht bekannt.

Schauplatz Kierspe

Der parteilose Frank Emde tritt nach drei Amtszeiten nicht erneut an. Sein Nachfolger dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit der ebenfalls parteilose Olaf Stelse werden, den ein breites Bündnis aus SPD, CDU und UWG unterstützt. Ob es weitere Kandidaten geben wird, ist unklar.

Schauplatz Herscheid

Am 30. September hat Uwe Schmalenbach erklärt, eine dritte Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Herscheid anzustreben. Bei der Kommunalwahl 2020 werde er erneut kandidieren, gab Schmalenbach zum Ende der Ratssitzung bekannt.

Die gute Zusammenarbeit von Verwaltung und Rat habe dazu geführt, dass in den zehn Jahren seines Wirkens als hauptamtlicher Bürgermeister der Ebbegemeinde einiges erreicht werden konnte. Diese positive Entwicklung und der spürbare Rückhalt seien Ansporn und Motivation, der Gemeinde als Bürgermeister weiter vorstehen zu wollen. 

Ob der Parteilose bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 als einziger Kandidat ins Rennen geht oder ob es Mitbewerber geben wird, das steht indes bislang noch nicht fest.

Hier gibt es noch keine Entscheidung der Amtsinhaber

Noch keine Entscheidung gibt es bezüglich einer erneuten Kandidatur nach aktuellen Informationen unserer Redaktion bei diesen fünf aktuellen Amtsinhabern:

  • Michael Heilmann (Hemer, parteilos, bis 2018 UWG)
  • Hubertus Mühling (Balve, CDU)
  • Antonius Wiesemann (Neuenrade, CDU)
  • Jörg Schönenberg (Schalksmühle, parteilos)

Schauplatz Nachrodt-Wiblingwerde

In Nachrodt-Wiblingwerde wurde die parteilose Bürgermeisterin Birgit Tupat erst im April 2018 bestätigt. 2020 steht in der Doppelgemeinde daher zwar die Kommunal-, aber keine integrierte Bürgermeisterwahl an.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am 13. September 2020 finden die nächsten Kommunalwahlen statt.

Ich habe mich dafür entschieden, mich bei der Kommunalwahl 2020 erneut um das Amt des Bürgermeisters von Herscheid zu bewerben. 

In den vergangenen Jahren konnte gemeinsam unglaublich viel bewegt werden. Dies motiviert mich, die positive Entwicklung der Gemeinde engagiert und leidenschaftlich fortsetzen zu wollen. Mehrere große Projekte sind auf den Weg gebracht, die fortgesetzt und vollendet werden müssen. Wir haben aber auch weiterhin große Herausforderungen vor uns und es braucht daher Kompetenz und Erfahrung, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. 

Mit dem Bürgermeisteramt ist eine große Verantwortung für unsere Gemeinde verbunden, die ich sehr ernst nehme. Mir macht die Aufgabe nach wie vor große Freude und ich bin dankbar für die Unterstützung und den Rückhalt, den ich bekomme.

Deshalb möchte ich gern auch weiterhin meine ganze Kraft zum Wohle unserer Gemeinde einsetzen, wichtige Projekte voranbringen und die Zukunft Herscheids gemeinsam mit der Bürgerschaft, dem Gemeinderat und der Verwaltung gestalten. 

Herzliche Grüße
Ihr Uwe Schmalenbach

 

Innenminister Herbert Reul hat festgelegt, dass der Termin für die Kommunalwahlen 2020 in Nordrhein-Westfalen der 13. September 2020 sein wird.