Fast 3 Stunden Zeit nahm sich der Europaabgeordnete der CDU am Montag für den Besuch der Firma Gustav Alberts und der Museumseisenbahn. Zusammen mit einigen CDU Mitgliedern und Bürgermeisterkandidat Uwe Schmalenbach besuchte man zuerst das Herscheider Familienunternehmen GAH.

Nach einigen Informationen rund um das Unternehmen, zeigten sich Personalleiterin Jutta Wrona und Prokurist Stefan Thomas, in der anschließenden Gesprächsrunde gut vorbereitet. So wurden auch einige Problematiken mit der EU und dem Arbeitsmarkt angesprochen.Es wurde bemängelt das manche Produkte trotz CE-Zeichen nicht ohne zusätzliche Prüfung nach nationalen Standards im europäischen Ausland vertrieben werden dürfen. Dieser Sache wird Dr. Peter Liese nachgehen.

Die Ausbildungsplätze in den technischen Bereichen konnten dieses Jahr mangels Bewerber nicht besetzt werden. Als Grund wurde hier auch die zum Teil schlechte Erreichbarkeit Herscheids (z.B. aus Attendorn oder Meinerzhagen) mit öffentlichen Verkehrsmitteln genannt.

Die im Jahr 1852 geründete Firma beschäftigt heute ca. 430 Mitarbeiter. Im Sortiment befinden sich insgesamt 6500 Produkte für Haus und Garten.

Anschließend wurde der Märkischen Museums-Eisenbahn ein Besuch abgestattet. 

Bei einer Führung durch den Lokschuppen konnten sich die Besucher einen Einblick in die Arbeiten und die Geschichte der Sauerländer Kleinbahn verschaffen. Dabei wurde auch der enorme Aufwand an Arbeitszeit und Geld deutlich der für das Bestehen der Museumsbahn erforderlich ist.

Für die Zukunft wünschen sich die ca. 140 Mitglieder eine Erweiterung der Fahrstrecke in Richtung Herscheid. Erstes Ziel wäre das durchfahren des 117 Meter langen Rammberg-Tunnels. Dr. Liese hält es wohl für schwierig aber nicht für ausgeschlossen für dieses Projekt Mittel aus der Tourismusförderung der EU zu bekommen.

Ein gut ausgearbeitetes Prospekt konnten die Vorsitzenden Udo Feldhaus und Klaus Koopmann dem Politiker, bei einer Bahnfahrt zum Köbbinghauser Hammer und zurück, schon an die Hand geben.